Nase und Nebenhöhlen als HNO-Schwerpunkte

Nase und Nasennebenhöhlen bilden die oberen Atemwege. Erkrankungen können hier nicht nur zu Atmungsbehinderungen führen, sondern auch chronische Folgeerkrankungen nach sich ziehen.

Zu den häufigsten Krankheitsbildern gehören

  • die akute und chronische Entzündung der Nasen- und Nasennebenhöhlenschleimhaut sowie
  • das Auftreten von Nasenpolypen. Vor allem Nasenatmungsbehinderung kann hier eine Folge sein.

Sie befinden sich hier:

Erkrankungen der Nase und der Nasennebenhöhlen

Zu den häufigsten Krankheitsbildern im Bereich der Nase und der Nasennebenhöhlen gehören

  • die akute und chronische Entzündung der Nasen- und Nasennebenhöhlenschleimhaut sowie
  • das Auftreten von Nasenpolypen.

Vor allem Nasenatmungsbehinderung kann hier eine Folge sein.

Die Ursachen reichen dabei von

  • Verkrümmungen der Nasenscheidewand,
  • der Vergrößerung der Nasenmuscheln oder
  • einer Allergie bis zu
  • einer veränderten Anatomie der Nasennebenhöhlen selbst.

Sollten Sie unter einer behinderten Nasenatmungsbehinderung, Schmerzen im Gesichtsbereich, Mundatmung, Schnarchen oder Sekretfluss in den Rachen leiden, empfehlen wir Ihnen eine Nasenuntersuchung.

Diagnose von Nasen- und Nasennebenhöhlenerkrankungen

  1. Zunächst erfolgt eine ausführliche Befragung zu Ihren Beschwerden.
  2. Hieran schließt sich die Inspektion der Nase und Nasennebenhöhlen an, wobei die endoskopische Untersuchung zum Standard gehört.
  3. Zur objektiven Beurteilung Ihrer Nasenatmungsbehinderung und Differenzierung der Ursache führen wir eine sogenannte Rhinomanometrie durch. Dabei wird durch die Messung von Volumenstrom und Druckänderung der Atemwegwiderstand in der Nase gemessen. Der Test erfolgt ganz unproblematisch durch Aufsetzen einer Maske und benötigt nicht mehr als ca. 10 Minuten.

Bei Riechstörungen stehen umfangreiche subjektive Riechtests (Sniffin sticks) zur Verfügung. Eine Besonderheit der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde ist, dass hier ein objektiver Riechtest (objektive Olfaktometrie), z.B. für Gutachten, durchgeführt werden kann.

Für eine detaillierte Untersuchung der angrenzenden Bereiche zu Gehirn und Augen sowie möglicher anatomischen Besonderheiten kann darüber hinaus eine Computertomografie nötig sein.

Therapie bei Erkrankungen der Nase und der Nasennebenhöhlen

An der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde der Charité Berlin sind ärztliche Expertinnen und Experten der Nasen-Chirurgie tätig: Die HNO-Klinik bietet ein umfassendes Behandlungsspektrum für alle Erkrankungen rund um die Nase.

Falls eine Operation notwendig ist:

  • Diese wird in der Regel mit minimalen Gewebeverletzungen und schleimhautschonend durch die Nasenlöcher durchgeführt (endoskopisch/ mikroskopisch).
  • In besonderen Fällen, z.B. bei mehrfachen Voroperationen, Tumoren oder nach Unfällen, steht während der Operation auch eine CT-gesteuerte Navigation zur Verfügung.

Bei Riechstörungen bieten die HNO-Klinik der Charité eine spezielle Therapie mit Cortison an (AMSA). Hierbei wird Cortison mit Druck an die Riechspalte herangeführt.